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Von rechts nach ganz rechts
Die Doku „Aufstieg rechts“ zeichnet den Weg der AfD seit ihrer Gründung bis heute nach. Sie verdeutlicht: Die Unterwanderung begann direkt am Anfang.
Fünf Kapitel, fünf Karrieren und eine heimliche Hauptfigur: Eva Kienholz schildert in ihrem Buch „Eine kurze Geschichte der AfD“, wie sich die Partei in den vergangenen elf Jahren radikalisiert hat.
Die Doku „Aufstieg rechts“ zeichnet den Weg der AfD seit ihrer Gründung bis heute nach. Sie verdeutlicht: Die Unterwanderung begann direkt am Anfang.
Die Humboldt-Universität will mit einem Leitfaden Klarheit über die Grenzlinien der Wissenschaftsfreiheit schaffen. Doch er atmet den Geist der Illiberalität.
In einer sehenswerten Dokumentation erzählen Aussteiger von der Partei, die am rechten Rand immer radikaler und zu der Gefahr wurde, die sie heute darstellt.
Die AfD verspricht „Normalität“, hat aber radikale Maßnahmen im Programm. So will sie die verunsicherte Mittelschicht gewinnen.
Die AfD gilt als wirtschaftsnahe Partei, doch die Wirtschaft sieht sie als Risiko. Was die Partei vorhat – und was sich daraus für den Umgang mit den erstarkten Rechtspopulisten lernen lässt. Ein Gastbeitrag.
Die künftige Partei der ehemaligen Linkspolitikerin könnte die AfD sogar stärken, sagt Parteienforscher Wolfgang Schroeder im Gespräch. Es drohe ein Überbietungswettbewerb.
Der Spitzenkandidat der Hessen-AfD gibt sich seriös – von extremen Aussagen will er sich jedoch nicht distanzieren. Die Partei hofft auf ihr bislang höchstes westdeutsches Ergebnis.
Lange wurde die AfD als Chaostruppe verlacht. Doch derzeit erscheint sie geeint wie noch nie. Das hat vier Gründe.
Rechts außen rumort es in Bremen. Eine rechte Kleinstpartei könnte ihr Ergebnis bei der Bürgerschaftswahl am Sonntag fast vervierfachen – auch, weil die AfD nicht antreten darf. Die will die Wahl anfechten.
In Schnellroda gibt es ein AfD-nahes Institut. Der Verfassungsschutz wertet es als „gesichert rechtsextrem“. Welchen Einfluss hat der Thinktank wirklich? Und wo sind seine geistigen Wurzeln?
Nicht nur in der Russlandfrage, auch beim Klima, Gendern und Asyl ähneln sich ganz Rechte und ganz Linke. Das ist kein Zufall. Die AfD will der Linken die Arbeiterklasse streitig machen.
Gemäßigte Stimmen laufen immer Gefahr, von den Extremen verdrängt zu werden. Der Mechanismus ist immer derselbe, ob in der AfD oder unter Klimaschützern.
Die AfD feiert im Taunus ihr zehnjähriges Bestehen – und deutet ihre Geschichte um: Radikalisiert habe sich nicht die Partei, sondern die Welt um sie herum.
Die „Alternative für Deutschland“ hat ihr zehnjähriges Bestehen im hessischen Königstein gefeiert. Die Feierlichkeiten verliefen am Veranstaltungsort jedoch nicht ganz störungsfrei. Hunderte Demonstranten versammelten sich, um gegen die Partei zu demonstrieren.
Vor zehn Jahren wurde in Oberursel eine neue Partei gegründet, die „Alternative für Deutschland“. Schon ganz am Anfang gab es Zweifel, ob der Name zu nationalistisch klingen könnte. Später endete alles im Radikalismus. Warum?
Als vor zehn Jahren 18 Männer in Oberursel die AfD gründeten, war Markus Keller einer von ihnen. Die Gemäßigten wie er wurden schnell an den Rand gedrängt. Heute fühlt sich der ausgetretene Keller politisch heimatlos.
Der Gesetzgeber will Parteimitglieder vor einer übergriffigen Parteiführung schützen. Das Beispiel der AfD zeigt: Dieser Schutz kann Extremismus befördern.
Identifikation mit dem Aggressor als Grundgefühl: Wie Alexander Gauland die AfD auf antiwestlichen Kurs brachte.
Viele, die aus der AfD austreten, schreiben seitenlange Erklärungen und beteuern, sie hätten sich nie verbogen, um Extremisten zu decken. Was lehren uns die gesammelten Werke der Gescheiterten?
Karlsruhe verhandelt über den Corona-Wiederaufbaufonds der EU. Die Beschwerdeführer kritisieren, der Bundestag hätte nicht zustimmen dürfen. Ob die EU ihre Befugnisse nicht überdehnt, erscheint zumindest fraglich.
Wieder hat ein AfD-Vorsitzender den Kampf gegen die Extremisten verloren und die Partei verlassen. Genauso wie die zwei Vorsitzenden vor ihm. Die AfD lebt in einer Dauerschleife. Es ist die einzige Form, in der sie existieren kann.
Ohne Jörg Meuthen könne es nur besser werden, heißt es von vielen in der AfD. Und dass man größere Probleme hat als einen abtrünnigen Vorsitzenden.
So lange wie kein anderer hat sich Jörg Meuthen an der Spitze der AfD halten können. Doch seine Begründung für den Parteiaustritt ist scheinheilig.
An der Universität Greifswald sorgt der Juraprofessor Ralph Weber wieder einmal für Unruhe. Der ehemalige AfD-Abgeordnete ruft zum Bruch der Hygiene-Regeln auf. Ministerpräsidentin Schwesig nennt er eine Diktatorin.
Wer sich an der Diskussion über die akademische Cancel Culture beteiligt, sollte sich nicht dumm stellen. Die Fakten liegen auf dem Tisch. Eine Replik auf Sebastian Huhnholz.
Die EU-Kommission hat wegen des Karlsruher EZB-Urteils ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eröffnet. Die Reaktionen reichen von Unterstützung bis Kopfschütteln. Die Kläger gegen die EZB reagieren mit beißender Kritik.
Die Kläger sind zwar gescheitert. Das heißt aber nicht, dass das Bundesverfassungsgericht unbesehen alles durchgehen lassen wird, was die Europäische Zentralbank in Sachen Geldpolitik veranstaltet.
Im vergangenen Jahr sorgten die höchsten deutschen Richter für viel Wirbel, als sie eine sorgfältigere Prüfung von milliardenschweren Anleihekäufe durch die EZB anmahnten. Doch seitdem hat sich viel getan.
Die Verfassungsbeschwerde gegen die Umsetzung des 750 Milliarden Euro schweren Corona-Rettungsfonds der EU zeigt Wirkung: Bis zu einer Entscheidung der Karlsruher Richter darf der Bundespräsident nicht unterschreiben.
Das Bundesverfassungsgericht hat dem Bundespräsidenten förmlich untersagt, das Zustimmungsgesetz zum Corona-Wiederaufbaufonds zu unterzeichnen. Üblicherweise werden solche Fälle in informeller Absprache geregelt.
Der Europäische Aufbaufonds könnte bereits Mitte des Jahres seine Wirkung entfalten. Um die Umsetzung eines deutschen Gesetzes zu verhindern, wird indes das Bundesverfassungsgericht angerufen.
Das „Bündnis Bürgerwille“ um den Hamburger Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke geht gegen die Finanzierung der EU-Corona-Hilfen vor.
Jörg Meuthen war lange Zeit nur der B-Vorsitzende der AfD. Doch in diesem Jahr ist er ihr starker Mann geworden und führt die Partei wie keiner zuvor. Aber wohin will er eigentlich?
„Keine Zukunft mehr als bürgerlich-konservative Kraft“: Nach Frauke Petry und Bernd Lucke verlässt auch das dritte AfD-Gründungsmitglied Konrad Adam aus Protest die Partei. Dem Fraktionsvorsitzenden Alexander Gauland macht er schwere Vorwürfe.
Die Kleinstpartei LKR sitzt jetzt im Bundestag. Weil ein ehemaliger AfD-Abgeordneter ihr beigetreten ist.
„Es ist doch absurd, dass Bundestag und Bundesrat selbst beurteilen können, ob sie ihrer Pflicht, gegen Mandatsüberschreitungen der EZB vorzugehen, genügend nachkommen“, sagt Bernd Lucke – und kündigt an, vor Gericht nachzulegen.