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Eurogruppe plant die Kapitalmarktunion
Die Vertiefung der Kapitalmärkte in der EU bleibt ein mühsames Geschäft. Die EU-Finanzminister einigen sich auf einen Zeitplan, streiten aber über die Inhalte.
Der neue französische Finanzminister verkündet: Das Maastrichtkriterium wird erst 2029 erfüllt. Berlin scheut dennoch eine klare Stellungnahme.
Die Vertiefung der Kapitalmärkte in der EU bleibt ein mühsames Geschäft. Die EU-Finanzminister einigen sich auf einen Zeitplan, streiten aber über die Inhalte.
Besser integrierte Kapitalmärkte sollen die EU-Wirtschaft wettbewerbsfähiger machen. Konkret könnte es mit der Belebung des Verbriefungsmarkts werden - aber frühestens in einem Jahr.
Während seiner Amtszeiten rang der ehemalige Innen- und Finanzminister mit der Kanzlerin und Euroskeptikern – und mit seinem eigenen Körper. Auszüge aus den Memoiren, die am 8. April erscheinen.
Ein Durchbruch ist die Erklärung der EU-Finanzminister nicht. Der war aber auch nicht zu erwarten. Mehr als Trippelschritte waren und sind nicht zu erwarten.
Die EU-Staaten streiten weiter über die Höhe des künftigen EU-Haushalts. Der Bundeskanzler tritt auf die Bremse.
Der deutsche Finanzminister will solide Staatsfinanzen, sein französischer Kollege mehr Wachstum: Kein Wunder, dass eine Reform des EU-Stabilitätspakts nicht in Sicht ist.
Ein Italiener für einen Italiener – und das auch noch nahtlos. So käme es, wenn die Eurogruppe im September den jetzt vorgeschlagenen Kandidaten Piero Cipollone bestätigen würde.
Gefährdet die EU-Kommission die Sparkassen und Genossenschaftsbanken? Der Finanzminister befürchtet es – und wirft der Behörde Wortbruch vor.
Europas Banken werden von den Turbulenzen erfasst. Paschal Donohoe, der Chef der Eurogruppe und irische Haushaltsminister, hält sie trotz allem für krisenfest. Zum deutschen Finanzminister hat er eine klare Meinung.
Werden die EU-Budgetregeln reformiert? Der Bundesfinanzminister sieht die EU erst am Beginn der Debatte – wenn überhaupt.
Im September schien Gramegna im Streit um die Nachfolge Klaus Reglings aus dem Rennen zu sein. Warum bekommt er das Amt jetzt doch noch?
Die Eurofinanzminister wollen die Inflation bekämpfen. Doch ist es ihnen wirklich ernst damit?
Mit einer Sondersitzung will der Chef der Eurogruppe Paschal Donohoe die anderen Länder animieren, das Projekt zum Abschluss zu bringen. Italien blockiert das Vorhaben seit vielen Jahren. Aber auch Deutschland steht weiter auf der Bremse.
Auf dem ganzen Kontinent ist Gas sehr teuer geworden. Muss die EU etwas dagegen tun? Die Euro-Finanzminister sind sich nicht einig.
Der Eurogruppen-Chef Paschal Donohoe erklärt, warum die staatliche Unterstützung der Wirtschaft kurzfristig auf jeden Fall fortgesetzt werden muss – und wann die Mittel aus dem geplanten Wiederaufbaufonds fließen dürften.
Formal hat die Eurogruppe den Krisenfonds gestärkt. Aber unangefochten ist der einstige Rettungsschirm nicht mehr, es gibt Kritik am Aufbau. Manche wollen ihn abschaffen, manche „neu erfinden“.
Die überraschende Wahl des Iren Paschal Donohoe zum neuen Chef der Eurogruppe bringt in Europa vieles durcheinander. Bundesfinanzminister Olaf Scholz gratuliert ihm nicht. Er hatte auf eine Spanierin gesetzt.
Der irische Finanzminister Paschal Donohoe ist im zweiten Wahlgang überraschend zum neuen Chef der Eurogruppe gewählt worden. Hauptaufgabe für den Konservativen wird es sein, die Eurozone in der Coronavirus-Krise zusammenzuhalten.
Alle vier großen EU-Staaten wollten die spanische Wirtschaftsministerin an der Spitze der Eurogruppe sehen. Gewählt wurde der Ire Paschal Donohoe. Der Bundesfinanzminister reagiert angesäuert.
In den vergangenen Jahren ist die Bedeutung der Eurogruppe stark gesunken. Ist das bedauerlich – und unumkehrbar?
Der portugiesische Finanzminister Mario Centeno nimmt seinen Hut. Auch die Eurogruppe muss sich daher bald einen neuen Chef suchen.
Der Portugiese will nicht wieder kandidieren. Für seine Nachfolge sind bereits drei Namen im Gespräch. In Brüssel gab es zuletzt Unzufriedenheit mit Centenos Amtsführung.
Die ersten Milliardenhilfen der Eurogruppe in der Corona-Krise waren ein notwendiger Schritt – aber sie reichen nicht. Abgaben der Digitalwirtschaft könnten helfen. Ein Gastbeitrag.
Portugals Finanzminister Mário Centeno wirbt als Chef der Eurogruppe für Solidarität zwischen den Eurostaaten. Der Streit der vergangenen Wochen war heftig. Nun schließt er im Interview die Vergemeinschaftung von Schulden nicht aus.
Die Eurogruppe hat sich über das Corona-Hilfspaket zerstritten. Jetzt sollen Angela Merkel und Emmanuel Macron helfen.
Die Wirtschaft der einstigen europäischen Sorgenkinder Portugal und Spanien hatte sich gerade wieder erholt – nun ist alles in Gefahr. Die beiden Staaten versuchen zu reagieren.
Jedes Land soll künftig 2 Prozent seiner Wirtschaftsleistung für Corona-Hilfe beim Euro-Krisenfonds leihen können. Das hofft jedenfalls der Chef der Eurogruppe. Aber es gibt Widerstand.
Will die Eurogruppe die Coronakrise lindern, so bleibt ihr dazu vor allem eine Möglichkeit: Der ESM. Doch damit könnten sich viele Mitgliedstaaten wohl nicht anfreunden.
Frankreichs Präsident Macron hat große Pläne: Er wünscht sich einen großen neuen Haushalt für die Währungsunion. Nun kommen die Chefs der EU zusammen, um genau das zu diskutieren.
Auch wenn der deutsche Finanzminister anders redet – eine große Reform der Währungsunion hat er mit seinen Kollegen nicht beschlossen.
Die von den Banken in der EU ausgehenden Risiken scheinen zu sinken. Deshalb soll bald auch wieder mehr Risikoteilung beschlossen werden.
Das Hilfsprogramm für Griechenland ist offiziell beendet, die Kritik daran nicht. Jetzt meldet sich ein EU-Kommissar zu Wort und nennt den Prozess einen „demokratischen Skandal“.
Die deutsch-französische Erklärung von Meseberg steckt voller Kompromisse und Unklarheiten. Umso schwieriger wird es, beim EU-Gipfel eine Lösung für den Euroraum zu finden.
„Es nützt nichts, wenn sich jeder hinter seinen roten Linien verschanzt“, der portugiesische Finanzminister in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Und auch, was nun beschlossen wird.
Die linkspopulistische griechische Regierung – bekannt für antikapitalistische Sprüche – hat eine prominente Investmentbank beauftragt, im Schuldenkampf zu helfen. Irgendwo muss das Geld ja herkommen.
Eigentlich soll Griechenland seine Kredite in Zukunft am Kapitalmarkt aufnehmen. Doch im Sommer könnte es noch mal eine Milliardenzahlung geben. Warum?