Herrmann und die Vendée Globe :
Ein anderer Mensch

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Erst der Schock, dann glücklich im Ziel: Boris Herrmann

Mission erfüllt: Der deutsche Skipper Boris Herrmann beendet die Vendée Globe als Fünfter – und lässt sich dabei auch von Einsamkeit, Höhenangst und einer Kollision nicht stoppen.

Jules Vernes Romanheld Phileas Fogg brauchte 80 Tage und 5 Minuten, um die Erde zu umrunden und dabei seine große Liebe zu finden. 80 Tage, 14 Stunden und 15 Minuten brauchte Boris Herrmann, um die Welt zu umsegeln und dabei ein anderer Mensch zu werden. Das jedenfalls waren seine ersten Überlegungen nach der Ankunft im westfranzösischen Les Sables-d’Olonne. „Die Vendée Globe hat mich verändert, ich weiß noch nicht genau wie, aber ich habe viel gelernt über die Geduld und das Vertrauen in Menschen und ins Boot. Viele Dinge kommen erst mit der Zeit“, sagte Herrmann. „Es war ja keine Lustreise, jeder Tag ist eine Herausforderung. Doch jetzt sind all die schönen Gefühle da. Es ist ein seltsames Verhältnis zwischen der Zeit und der Belohnung.“

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