Deutsche EM-Bilanz : Keine Experimente bei den Turnern

Von Ausbeute kann kaum die Rede sein: Die deutschen Turner vermeiden das Risiko und erleben eine erfolglose EM. Nur einer zieht überhaupt in ein Finale ein. Dabei präsentiert der Bundestrainer seine beste Riege.
Von Ausbeute kann kaum die Rede sein: Bei der am Sonntag zu Ende gegangenen Turn-Europameisterschaft in Stettin war die beste Plazierung der deutschen Männer der elfte Rang im Mehrkampf von Andreas Toba, mit über sechs Punkten Rückstand auf den neuen Europameister Nikita Nagorni aus Russland. Toba war bei seinem ersten Sechskampf seit drei Jahren und nach vielen Verletzungen völlig zu Recht mit sich „zufrieden“. Er war aber auch der einzige Deutsche, der überhaupt in ein Finale eingezogen war. Cheftrainer Andreas Hirsch sagte, man habe „nicht das Erhoffte erreicht“.