Vendée-Globe-Logbuch : „Ich habe wenig geschlafen und viel versucht“

Für Boris Herrmann wird die Nonstop-Regatta um den Globus zur Taktikfrage. Unbeständige Bedingungen lassen den Hamburger zurückfallen. In Führung ist ein französischer Routinier. Ein anderer muss aussteigen.
Leichte Winde, angenehme Temperaturen, viel Sonnenschein – es gibt Tage, da fühlt sich eine Weltumsegelung fast wie ein Urlaub an. Jedenfalls, wenn man den Schlafmangel außer Acht lässt. Die meisten Teilnehmer der Vendée Globe haben die ersten Tage der Nonstop-Solo-Regatta rund um den Globus in vollen Zügen genossen: Sébastien Simon postete ein Foto von sich, nur mit einem Handtuch um die Hüften. Clarisse Crémer biss in einem Video herzhaft in ein dick bestrichenes Avocadobrot. Und Boris Herrmann lauschte barfuß an Deck sitzend ein paar Jazz-Klängen.