Autos fahren nicht : Nächster Uber-Streik droht

260 Mietwagenunternehmer haben am Montag in Frankfurt gegen die ihrer Meinung nach schlechte Bezahlung durch das amerikanische Dienstleistungsunternehmen protestiert. Und der nächste Streik steht unter Umständen schon an.
Der Rhein-Main Mietwagen-Verband hat der Ankündigung, dass am Montag in Frankfurt mehr als 2000 Fahrzeuge stehenbleiben sollten, mit denen sonst Fahrten für Uber, Bolt und Freenow angeboten werden, Taten folgen lassen. Sunny Gahra vom 300 Mitglieder zählenden Verband bestätigte am Montag auf F.A.Z.-Anfrage, dass sich 260 Unternehmer am Streik beteiligt hätten, „die zum Teil 100 bis 150 Fahrzeuge haben“. Grund für den Streik sei die schlechte Bezahlung. Die Mietwagenunternehmen, die die Fahrten abwickelten, bekämen weniger als 50 Prozent dessen, was die Kunden über ihre App an die Vermittler zahlten, hatte Gahra vergangene Woche gesagt. Ein Uber-Sprecher wies diese Darstellung zurück. Die von der Plattform erhobenen Gebühren machten einen „niedrigen zweistelligen Prozentsatz“ des Fahrpreises aus, sagte der Sprecher.
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