Sportpolitik : Sportausschuss-Vorsitz für Gienger oder Heynemann?
Der bisherige Vorsitzende des Sportausschusses, Friedhelm Julius Beucher (SPD), verpasste den Sprung in den neuen Bundestag.
Die Bundestags-Neuzugänge der CDU, Eberhard Gienger (Tübingen) und Bernd Heynemann (Magdeburg), können sich Hoffnungen auf den Vorsitz im Sportausschuss machen.
Die Namen des ehemaligen Turnweltmeisters und des früheren Fußball-Schiedsrichters hat Klaus Riegert, sportpolitischer Sprecher der CDU/CSU, gegenüber dem sid ebenso ins Gespräch gebracht wie den von Christoph Bergner, Präsident des Sportvereins SV Halle und Ex-Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt. „Ich hoffe, dass dieses Amt unserer Fraktion zufällt. Ich persönlich strebe den Vorsitz nicht an. Doch wir haben einige fähige neue Kandidaten, die sich im Sport bestens auskennen“, erklärte Riegert.
Der bisherige Vorsitzende des Sportauschusses Friedhelm Julius Beucher (SPD) hatte den Sprung in den 15. Bundestag verpasst. Auch DDR-Radsportidol Gustav-Adolf „Täve“ Schur fehlt, da die PDS an der 5-Prozent-Hürde scheiterte.
Hoffnungen in der SPD-Fraktion auf die Beucher-Nachfolge machen sich die bisherigen Auschuss-Mitglieder Dagmar Freitag und Peter Danckert. Die Entscheidung über den Vorsitz wird bei der Konstituierung der Bundestags-Ausschüsse in der Woche vom 4. bis 8. November fallen.