Drittes Todesopfer :
Neunjährige stirbt nach Messerangriff von Southport

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Einwohner legen am Tatort Blumen, Stofftiere und Briefe für die verletzten und getöteten Kinder ab.

Der Messerangriff hatte sich bei einer Ferienfreizeit zum Thema Taylor Swift ereignet. Acht Kinder sowie zwei Erwachsene werden noch in Kliniken behandelt. Verdächtigt wird ein 17-Jähriger. Popstar Swift äußert sich entsetzt.

Die tödliche Messerattacke eines maskierten Siebzehnjährigen in Southport nördlich von ­Liverpool hat am Dienstag ein drittes Todesopfer gefordert. Ein neun Jahre altes Mädchen erlag seinen Stichverletzungen. Am Vortag waren schon zwei sechs und sieben Jahre alte Kinder ihren Verletzungen erlegen. Fünf weitere Kinder und zwei Erwachsene werden nach Angaben der Polizei weiterhin „in kritischem Zustand“ in Krankenhäusern versorgt.

Die Polizei machte keine Angaben zur Identität des Täters, warnte aber vor Spekulationen über seine Person, die in den sozialen Medien kursierten. Die dort geäußerten Mutmaßungen seien „unkorrekt“. Seitens der Polizei hieß es lediglich, der Täter habe nahebei in einer Ortschaft namens Banks gelebt, ursprünglich stamme er aus Cardiff.

Die BBC ließ eine Zeugin aus Cardiff zu Wort kommen, die der ­Familie des Verdächtigen einst als Nachbarin begegnet war. Die Eltern seien damals ein nettes junges Paar mit zwei ausgelassenen Jungen ge­wesen. Sie seien wohl nach dem ­Völkermord aus Ruanda nach Großbritannien gezogen.

Nach Angaben von Augenzeugen, die sich in englischen Zeitungen äußerten, ließ sich der Täter am Montag mit einem Taxi zum Tatort bringen, einem Freizeitzentrum an einer Seitenstraße des Seebads Southport, kurz bevor dort ein „Yoga- und Tanz-Workshop“ zur Musik von Taylor Swift zu Ende ging. Es seien dann Schreie zu hören gewesen. Ein Angestellter, der in dem Gebäude sein Büro hat, versuchte zu Hilfe zu kommen und den Täter zu überwältigen, wurde aber gleichfalls verletzt.

Swift: „Stehe völlständig unter Schock“

Die britische Innenministerin ­Yvette Cooper besuchte am Dienstag den Tatort und legte Blumen am Gehsteig außerhalb des Gebäudes nieder in einem Areal, das sich seit gestern in eine lange Strecke von vielen Blumen­sträußen verwandelt hat. König Charles III. gedachte der Opfer des „zutiefst schrecklichen Vorfalls“. ­Seine Frau und er sandten „die herzlichste Anteilnahme, Gebete und das tiefste Mitgefühl“ an die Familien der Opfer.

Die amerikanische Sängerin Taylor Swift versandte den handgeschrie­benen Text einer Kondolenzkarte, auf der sie angab, sie stehe auch nach einem Tag noch „vollständig unter Schock“. Sie könne nicht fassen, dass unschuldige kleine Kinder in einer Tanzstunde Opfer eines solch schrecklichen Verbrechens geworden seien.

Bis zum Dienstagnachmittag hatte ein Spendenaufruf von Fans der Sängerin mehr als 70.000 Pfund (rund 80.000 Euro) zusammengebracht, die den ­Familien zugutekommen sollen. Swift war vor wenigen Wochen erst in ­Liverpool aufgetreten.

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Ärzte und Pflegekräfte kommen mit der Versorgung der Verletzten nicht hinterher, Augenzeugen berichten von chaotischen Zuständen in den Kliniken. Schon vor der Katastrophe war das Gesundheitssystem heruntergewirtschaftet.

Till Fähnders, Singapur
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