Probleme im Motorsport :
Die Formel 1 hat sich verzockt

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Wie geht es weiter in der Formel 1? Sebastian Vettel und seine Kollegen stehen vor ungewissen Zeiten.

Für Sebastian Vettel, Lewis Hamilton und Co. herrscht in der Formel 1 Stillstand bis mindestens Ende Mai. Doch was kommt dann? Die Motorsport-Königsklasse hat sich in eine schwierige Lage manövriert.

Max Verstappen und Lando Norris traten virtuell gegeneinander an, in Autorennen auf der Konsole: „Not the AUS GP“ hieß die virtuelle Veranstaltung. Wie passend. Ihre Rennautos, Verstappens Red Bull, der McLaren des Engländers Norris, stehen still, ausgebremst von der Corona-Pandemie. Kein Rad dreht sich. Die Formel 1 hat sich verzockt.

„Wir waren optimistisch, dass wir es würden durchziehen können“, sagte Formel-1-Sportdirektor Ross Brawn in einem von der Rennserie produzierten Interview. „Was alle überrascht hat, ist die schnelle Ausweitung des Problems, die Eskalation der Fälle, gerade in Ländern wie Italien. Das konnte niemand vorhersehen.“ Tatsächlich? Umgerechnet 30 Millionen Euro soll die Formel 1 für den Start in Australien bekommen. Montag früh, Schlag Mitternacht, just zum Ende des geplanten Grand-Prix-Wochenendes, verfügte Australiens Regierung die Quarantäne für jeden Einreisenden.

Frühestens Ende Mai, heißt es, wolle man einen neuen Anlauf auf die Saison nehmen. Damit dürften die ersten sieben in diesem Jahr geplanten Rennen, bis einschließlich des Rennens in Monaco am vorletzten Mai-Wochenende, abgeschrieben sein, darunter die lukrativen Premieren in Zandvoort und Hanoi. Brawn kündigte den Versuch an, Rennen nachholen zu wollen: „Die Teams überleben durch das Geld, das die Rennen einspielen. Wir werden versuchen, so viele der abgesagten Rennen wie möglich noch nachzuholen. Die Leute werden da eine gewisse Toleranz aufbringen müssen, und ich glaube, bei den Teams gibt es da im Moment viel Verständnis.“

Es wird über verkürzte Rennwochenenden nachgedacht, eine Verlängerung der Saison, drei Rennwochenenden am Stück. Es bleiben Wunschvorstellungen. Ferrari schloss am Sonntag seine Fabriken in Maranello und Modena, wenigstens bis 27. März. „Es ist eine Frage des Respekts vor den Mitarbeitern, dass wir im Sinne ihres Wohls und dem ihrer Familien diese Entscheidung getroffen haben“, sagte Geschäftsführer Louis Camilleri.

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