Red Bull Racing : Die Chancen sinken, das Party-Schiff nicht

Wenn nur diese Rennen nicht wären - die Formel 1 könnte so schön sein. Das Red Bull Racing Team hat das tollste Gebäude im Fahrerlager, die schönsten Frauen auf den Partys, und die Rennwagen sehen auch gut aus. Nur leider fahren sie konsequent hinterher.
Wenn nur diese Rennen nicht wären - die Formel 1 könnte so schön sein. Aber nein, es genügt nicht, einfach anzureisen, das tollste Gebäude im Fahrerlager zu errichten, die schönsten Frauen einzuladen, die Rennwagen auszupacken und zu putzen. Nein, diese sündhaft teuren Geschosse auf vier Rädern müssen partout noch bewegt werden, in Konkurrenz zu den Boliden der anderen Rennställe treten. Und da hört der Spaß für Red Bull Racing auf. Das Team des österreichischen Multimillionärs Dietrich Mateschitz hat in dieser Saison ganze zwei WM-Pünktchen gesammelt. Einmal wurde David Coulthard Achter, einmal Christian Klien. Eine Ausbeute nach sechs WM-Läufen, die im krassen Gegensatz zum finanziellen Aufwand und zum lautsprecherischen Auftritt des Rennstalls steht.