Berliner Handballer :
Der Spagat der Füchse

Von Frank Heike
Lesezeit: 3 Min.
An ihm bleibt die Arbeit hängen: Berlins Vielspieler Mathias Gidsel am Ball
Die Berliner gewinnen den Handball-Supercup gegen Meister Magdeburg – hätten aber Verstärkung nötig. Doch das Geld für eine große Lösung fehlt. Die großen Drei haben andere Möglichkeiten.
Merken
Zur App

In Gesprächen weist Bob Hanning seit Jahren darauf hin, dass der Verein, dem er als Geschäftsführer vorsteht, nicht auf Rosen gebettet sei. Er zählt dann gern auf, wie viele Erstliga-Klubs es in Berlin in den verschiedenen Sportarten gebe, erläutert mit Zahlenmaterial die ihn nervende Dominanz des Fußballs, was Sponsoringerträge angeht, und kommt zu dem Schluss, dass seine Berliner Füchse nicht mit den großen Drei im deutschen Handball mithalten können, was die wirtschaftliche Schlagkraft angehe: Da steht nach wie vor der THW Kiel mit seinem Etat von 13 Millionen Euro vorn, während der deutsche Meister SC Magdeburg und die SG Flensburg-Handewitt an der Zehn-Millionen-Euro-Grenze kratzen – wobei die Magdeburger günstigere Mietbedingungen in der heimischen Getec-Arena vorfinden als die Flensburger und Kieler in ihren Hallen und deswegen etwas flüssiger sind. Die Füchse liegen zwischen sieben und acht Millionen.

Ohne Abo weiterlesen
Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
  翻译: