Pferdesport : Reiten für Reiche

Die belgische Kartellbehörde setzt den Reiter-Weltverband und zwei Profi-Serien unter Druck: Die Vergabe von Startplätzen soll revidiert werden. Derzeit seien finanzstarke Reiter im Vorteil.
Die Millionärsliga des Springreitens hat Probleme mit der Kartellbehörde. Gemeinsam mit dem Reiter-Weltverband FEI wurden die Profi-Serie Global Champions Tour (GCT) und deren Mannschafts-Wettbewerb Global Champions League von der Belgian Competition Authority verpflichtet, ihre Vergabe von Startplätzen zu revidieren. Die bisherige Praxis, die das Geschäftsmodell der Serie ausmacht, wird von der Behörde als wettbewerbswidrig eingestuft. Beschwerde hatten der in Belgien beheimatete niederländische Trainer Henk Nooren und seine Tochter, die Springreiterin Lisa Nooren, eingelegt.