Am Fuße der Rocky Mountains :
Alle fliegen auf Denver

Von Pia Volk
Lesezeit: 5 Min.
Anfang September feiert das Streetartfestival „Crush“, das im RiNo-Viertel in Denver stattfindet, sein zehnjähriges Bestehen.
Denver liegt auf dem gleichen Breitengrad wie San Francisco – und boomt seit Jahren. An den den vielen Sonnenstunden allein liegt es nicht.
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Ich bin ein Transplantierter“, sagt Keith Meyer. Der 40-Jährige steht vor der Union Station, dem ehemaligen Hauptbahnhof. Woanders würde man Keith vielleicht als Zugezogenen bezeichnen, aber Transplantierter ist passender. Es klingt, als habe jemand Wurzeln geschlagen. „Die Stadt heißt einen einfach willkommen, die Menschen sind so herzlich. Ich habe noch keinen schöneren Ort gefunden.“ Damit ist Keith nicht alleine. Denver ist in den vergangenen sieben Jahren um knapp 100 000 Menschen auf 700 000 Einwohner gewachsen. Leipzig, das mit 580 000 Einwohnern ähnlich groß ist und ebenfalls viele Menschen anzieht, wuchs im gleichen Zeitraum um knapp 50 000 Menschen. Keith ist seit 2006 in der Stadt. Im Hauptberuf arbeitet er als Jurist für eine NGO, nebenher bietet er über Airbnb eine Tour der versteckten Orte Denvers an.

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