FAZ+Naturschatz in Tschechien :
Gipfelbier auf dem Berg der zwölf Apostel

Von Richard Fraunberger
Lesezeit: 10 Min.
Immer in Bewegung und gerne auch extrem: In den Beskiden merkt man schnell, dass die Tschechen eine der sportlichsten Nationen in Europa sind.
Schön, idyllisch, authentisch, obendrein nicht überlaufen und auch nicht teuer: Gibt es wirklich noch einen solchen Ort im Herzen Europas? Ja, es gibt ihn – und die mährischen Beskiden lohnen jeden Umweg.
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Jiří Stejskalík, 79 Jahre alt, pensionierter Bauingenieur, Großvater von fünf Enkelkindern, das Haar weiß, die Augen blau, schraubt sich langsam den Berg hoch. Er geht über Wiesen und durch den Wald, er hat es nicht eilig. Seine Knie seien nicht mehr die besten, und er sei auch nicht mehr der Jüngste, sagt er. Stejskalík trägt ein Hemd, dunkle Kniebundhosen und einen Rucksack. In der Hand hält er Trekkingstöcke, so findet er besser Halt. Immer wieder überholen ihn Wanderer, Nordic Walker oder irgendein Sportler mit verschwitzem Stirnband, der mal kurz den Berg hinauf- und sogleich wieder hinunterrennt.

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