Marshall Allen wird 100 :
Der alte Wilde

Von
Wolfgang Sandner
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Auch unter Exzentrikern exzentrisch: Marshall Allen (rechts) bei einem Berliner Auftritt, 2017

Sun Ras Erbe: Der Saxophonist Marshall Allen hat seine ganze kreative Energie in den Dienst einer bisweilen verstörenden Ästhetik des Free Jazz gestellt. Nun wird er hundert Jahre alt.

Die Musik ist keine Arche, auf der man eine Sintflut überdauern kann, meinte Bertolt Brecht. Für viele Jazzmusiker, schwarze zumal, ist sie freilich genau das. Einige von ihnen sind dabei spielend steinalt geworden. Eubie Blake etwa, der seinen ersten Ragtime im Geburtsjahr von Duke Ellington schrieb. Das war 1899. Am 7. Februar 1983 brachte er sich selbst ein Ständchen am Klavier dar, bevor er fünf Tage später mit 96 Jahren starb. Sonny Rollins, Benny Carter, Roy Haynes, Sheila Jordan, Emil Mangelsdorff, Martial Solal, Clark Terry, Benny Waters, Marian McPartland, Benny Golson – jeder und jede von ihnen weit über die neunzig hinaus musizierend: Jazzlegenden allesamt.

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