Rapper Haftbefehl in der Krise : Mit dem Rücken an der Wand
Am 5. April gegen 23 Uhr steht der Rapper Haftbefehl in der Offenbacher Innenstadt vor einem Kiosk. Er ist mit zwei Gestalten unterwegs, die einem seiner Musikvideos entsprungen sein könnten, in denen gerne mal gesichtstätowierte Unterweltgrößen böse in die Kamera starren. Ein Fahrradfahrer, der die Szene beobachtet, sagt: „Ich habe Haftbefehl zuerst gar nicht erkannt. Er hatte so einen leeren Blick.“ Später schaut er sich in den sozialen Medien Aufnahmen des Rappers an, die besorgte Fans mit der Aussage geteilt hatten, es sei „traurig mit anzusehen, was aus Hafti geworden ist“. Auch auf diesen Bildern und Videos sieht der Rapper anders aus als früher, seine Nase ist breiter und eingedrückt, das Gesicht aufgedunsen und verschwitzt. „Das war er hundertprozentig vor dem Kiosk“, sagt der Mann auf dem Fahrrad. „Aber er sah aus, als ob er gar nicht mehr da wäre.“
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