FAZ+Schirachs „Gott“ in Frankfurt :
Wem unser Leben gehört

Lesezeit: 3 Min.
Welche Argumente überzeugen? Bischof (Christopher Krieg, links) und Anwältin (Verena Wengler) plädieren.
Das Frankfurter Fritz Rémond Theater zeigt Ferdinand von Schirachs „Gott“ über Hilfe zum Suizid. Das Publikum stimmt in jeder Vorstellung ab. Eine klare, präzise, emotionale Wahrheitssuche.
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Wer macht sich hier zu Gott? Professor Sperling aus dem Präsidium der Bundesärztekammer (René Toussaint), der „nicht dem Tod dienen“ will, und damit um das „Wesen der Medizin“ kämpft? Oder der verwitwete Richard Gärtner (Lutz Reichert), der gesund und selbstbestimmt sterben will und damit nach jüdisch-christlicher Lesart luziferische Selbstermächtigung gegen seinen Schöpfer betreibt, also den Sündenfall wiederholt? Solche Fragen stellt der Jurist Ferdinand von Schirach mit seinem Theaterstück „Gott“, das als Erfolg von Bühne zu Bühne im deutschsprachigen Raum zieht. Nun hat es Heinz Kreidl für das Frankfurter Fritz Rémond Theater inszeniert.

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