Europäische Kulturhauptstadt : Im Schatten des Kaiserschmarrns

Kunst, Architektur, Küche und die Verstörung ländlich-sittlichen Empfindens: Was ist vom Erbe der Habsburger geblieben, was wird von der Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut bleiben? Vorläufige Bilanzen.
„Aufbruch, Salzkammergut!“ – so ermuntern große Werbeflächen entlang der Salzkammergutstraße B 145, denn auch wenn das Kulturhauptstadtjahr nächstes Wochenende Geschichte sein wird, soll vieles bleiben – und manches weitergehen. Schließlich war das Salzkammergut mit der dem Kulturfeldzug entsprechend „Bannerstadt“ getauften Kaiserstadt Bad Ischl die erste alpine ländliche Region, die es in der vierzigjährigen Geschichte europäischer Kulturhauptstädte aufs Stockerl geschafft hatte. Neunzehn oberösterreichische und vier steirische Gemeinden hatten sich zusammengeschlossen, um in rund zweihundert eigenen und hundert assoziierten Projekten vier Themengebiete zu beackern: „Globalokal – Building the New“, „Kultur im Fluss“, „Macht und Tradition“, „Sharing Salzkammergut – Die Kunst des Reisens“. 2800 Künstler aus 73 Ländern waren zu Gast.
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