Herrschaft der Taliban : Zwei Buchhändler aus Kabul leisten Widerstand

Die Machthaber in Afghanistan verbrennen keine Bücher mehr. Sie lassen den Buchmarkt langsam zugrunde gehen. Zwei Buchhändler aus Kabul wehren sich.
In Kabul steht ein Haus, in dem sich gut zehntausend Bücher stapeln, die niemand lesen wird. Eine Geschichte erzählen die Romane und Ratgeber dennoch. Jene nämlich vom Ende einer Hoffnung, die in Unternehmen wie Kabul Reads, dem ersten Online-Buchhandel Afghanistans, ihren Ausdruck fand. Gegründet 2019 von Sher Shah Rahim und Nargis Ehsan, geschlossen mit der Ankunft der Taliban. Die Bücher lagern seitdem dort, bewacht von Rahims Bruder Ahmad.
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