Mexiko wählt : Zwischen Hähnchen-Mafia und Handelshoffnung

Mexiko wählt eine neue Regierung. Das Land hat gute Vorraussetzungen für einen wirtschaftlichen Aufstieg – wären da nicht die Kriminellen und das Risiko, dass Donald Trump das Weiße Haus erobert.
Ausgerechnet Hähnchen. Mexikos Drogenkartelle sind bekannt dafür mit Fentanyl, Heroin, Kokain, Amphetaminen und Menschen zu handeln. Aber nicht mit Hähnchen. Doch im vergangenen Dezember verschwanden vier Arbeiter, die gewöhnlich Hähnchen verarbeiten, aus einem Warenlager in der Nähe von Mexiko-Stadt. Die Polizei fand nach Razzien heraus, dass der als besonders blutrünstig verschriene Michoacana-Clan in den Hähnchenhandel eingestiegen war. Er zwang kleine Markt-Händler, Hähnchen zu einem Preis zu kaufen, die fast doppelt so hoch war wie der übliche Großhandelspreis.
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