Antisemitismus-Debatte in der Kunst : Welt ohne Geländer

Erst ein antisemitischer offener Brief, jetzt eine neue Krise bei der Documenta: Die Kunstszene zeigt sich im Gazakrieg von ihrer fragwürdigsten Seite.
Der Termin stand schon lange fest: Am kommenden Wochenende findet in Kassel ein Symposion statt, das die Antisemitismus-Debatte um die Documenta 15 wissenschaftlich einordnen und klären will, „welche Rolle eine europäisch orientierte Moderne in einer Weltgesellschaft spielt, die nicht mehr allein von Europa aus zu begreifen ist“. Heinz Bude, der Moderator des Symposions, erklärte, er freue sich „auf ein Gespräch ohne Geländer“.
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