Louis Armstrong in der DDR :
Blaue Wunden in der Weltstadt

Von
Tobias Lehmkuhl
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Er war kein politischer Botschafter, aber seine Musik war politisch: Das Potsdamer „Minsk“ widmet sich beziehungsreich Louis Armstrongs Tournee durch die DDR im Jahr 1965.

„Weltstadtvarieté“ steht in goldenen Lettern auf rotem Grund, und für die drei Abende im März 1965, als Louis Armstrong mit seiner Band im Ost-Berliner Friedrichstadtpalast auftrat, traf das sicherlich zu. Das Haus, ja die ganze DDR-Tournee, die Armstrong auch nach Erfurt, Halle und Leipzig führte, war innerhalb von Stunden ausverkauft. Die Zeitungen berichteten euphorisch über den ersten schwarzen Jazz-Musiker, der die eingemauerte Stadt besuchte. Im Friedrichstadtpalast sammelte man fleißig alle Artikel und klebte sie in das rote Büchlein mit den goldenen Lettern, das Armstrong am Ende seiner Reise als Dankeschön überreicht wurde.

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