Reaktion auf Drohnen-Attacken :
Amerikanische Luftwaffe greift Ziele in Syrien an

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Beirut
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Der amerikanische Verteidigungsminister Austin bei einer Pressekonferenz am 11. Oktober.

Nach mehreren Drohnenangriffen gegen amerikanische Stützpunkte haben die Vereinigten Staaten reagiert. Am Freitag wurden Waffen- und Munitionslager bombardiert, die mit Iran in Verbindung stehen.

Die amerikanische Luftwaffe hat am frühen Freitagmorgen Einrichtungen im Osten Syriens bombardiert, die von iranischen Militärs genutzt werden. Laut Angaben ranghoher Vertreter der amerikanischen Streitkräfte griffen zwei Mehrzweckkampfflugzeuge des Typs F-16 Waffen- und Munitionslager an, die mit den iranischen Revolutionswächtern in Verbindung stehen. Ziel der Luftangriffe war demnach offenbar die Region um den Ort Al-Bukamal an der Grenze zum Irak, der als Drehscheibe für die Iraner und irantreue schiitische Milizen gilt.

Der amerikanische Verteidigungsminister Lloyd Austin erklärte, bei den Luftangriffen handele es sich um „eng zugeschnittene Angriffe zur Selbstverteidigung“, die „keine Änderung unseres Ansatzes im Konflikt zwischen Israel und der Hamas darstellen“. Sie sollen laut Angaben von Regierungsmitarbeitern Iran und seine Verbündeten davon abhalten, weiterhin amerikanische Militärstützpunkte in Syrien und dem Irak mit Drohnen und Raketen anzugreifen.

Die Spannungen in der Region haben seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober massiv zugenommen. Seither bombardiert die israelische Luftwaffe Ziele im von der Hamas beherrschten Gazastreifen und hat die Vorbereitungen für eine Bodenoffensive abgeschlossen. Präsident Joe Biden hat die amerikanische Militärpräsenz in der Region verstärkt, um Iran und seine Verbündeten davon abzuhalten, in den Krieg einzugreifen und einen regionalen Flächenbrand zu entfachen. Am Mittwoch warnte Präsident Biden den iranischen Obersten Führer Ali Chamenei, dass die Vereinigten Staaten reagieren würden, sollte Teheran weiterhin gegen amerikanische Truppen vorgehen.

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