Tennis-Ikone : Wie Roger Federer zum erfolgreichen Unternehmer wurde

Roger Federer zählt zu den Spitzenverdienern in der Welt. Daran ändert auch die Niederlage in Wimbledon nichts: Denn so erfolgreich wie auf dem Platz ist der Schweizer auch in geschäftlichen Dingen.
Es war eine seiner bittersten Niederlagen. Nach einem fast fünfstündigen Kampf verlor Roger Federer am Sonntag das Tennis-Finale von Wimbledon gegen Novak Djokovic. Die Enttäuschung darüber war dem Schweizer ins Gesicht geschrieben. Im fünften und entscheidenden Satz hatte er zwei Matchbälle – und vergab sie. Trotzdem war Federer kurz nach dem Spiel schon wieder zum Scherzen aufgelegt. Er witzelte darüber, wie wohl seine Kinder auf den silbernen Teller reagieren würden, den Federer als Trophäe für Platz 2 in den Händen hielt. „Sie werden keine Freude an dem Teller haben. Sie hätten sicher lieber das goldene Ding gehabt.“ Das „goldene Ding“ ist der Siegerpokal des bedeutendsten Tennisturniers der Welt, den Federer im Laufe seiner beeindruckenden Karriere bereits achtmal gewonnen hatte.