Zehn Jahre nach Rücktritt :
Lafontaines Feldzug

Von
Markus Bickel
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Der Saar-Napoleon: Bei einer Kappensitzung in Püttlingen

Im März 1999, kurz vor Beginn des Kosovo-Krieges, trat Oskar Lafontaine als SPD-Vorsitzender und Finanzminister zurück. Zehn Jahre später werfen ihm Kritiker vor, die Linkspartei auf einen deutschen Sonderweg einzuschwören.

Selbst politisch Gleichgesinnte waren nicht eingeweiht. „Wie bitte? Zurückgetreten? Da muss ich sofort die Christa anrufen“, rief der Bremer Wirtschaftsprofessor Rudolf Hickel am Nachmittag des 11. März 1999 entsetzt ins Telefon.

Kurz zuvor waren die Eilmeldungen über den Rücktritt Oskar Lafontaines als Finanzminister und SPD-Vorsitzender über den Ticker gelaufen, der rot-grünen Regierung Bundeskanzler Gerhard Schröders und Außenminister Joschka Fischers drohte das Aus. Allein Christa Müller durfte sich über künftig tatkräftigere Unterstützung ihres Mannes bei der Betreuung von Sohn Carl Maurice freuen.

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