Aktie im Blick : Zerplatzte Campingträume

Der Wohnmobil-Boom aus der Corona-Zeit ist vorbei. Das nagt an der Profitabilität von Knaus Tabbert. Doch ist der Pessimismus der Börse übertrieben?
Als Knaus Tabbert vor vier Jahren an die Börse ging, war dies ein ungewöhnlicher Zeitpunkt. Die Corona-Pandemie hatte die Welt und auch die Börsen fest im Griff. Die meisten Portfoliomanager hatten andere Sorgen, als sich mit möglichen Neuzugängen an den Börsen zu befassen. Knaus Tabbert wagte den Sprung aufs Frankfurter Parkett dennoch. Der Hersteller von Wohnwagen und Wohnmobilen aus Jandelsbrunn im Bayerischen Wald war schließlich ein Corona-Gewinner. Die Zulassungszahlen von Wohnmobilen verdoppelten sich im ersten Corona-Sommer. Und so gelang der Börsengang auch in schwieriger Zeit, wenn auch mit Abstrichen: Es wurden deutlich weniger Aktien am Markt platziert als von den niederländischen Eigentümern Wim de Pundert und Klaas Meertens geplant, und der Preis lag mit 58 Euro je Aktie weit unter den angestrebten 74 Euro.
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